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Neue Produkte, Teil drei: Vegane, faire Kondome von Glyde

Was ist daran vegan?

Grundsätzlich könnte jedes Kondom vegan sein – denn es besteht aus Naturkautschuklatex, einem pflanzlichen Material, das aus der Latexmilch des Kautschukbaumes gewonnen wird.

Um aus der rohen Latexmilch ein Kondom zu machen, müssen verschiedene Herstellungsschritte durchlaufen werden. Und genau hier unterscheiden sich vegane von nicht veganen Kondomen, denn einer der Zusatzstoffe, die von den meisten Produzenten als Hilfsmittel zur Bearbeitung des Rohmaterials genutzt werden, ist Casein (Milchprotein). Im fertigen Kondom ist zwar von diesem Casein nichts mehr drin – aber dennoch kann man solche Kondome (und das sind die meisten, die es in Europa zu kaufen gibt) nicht mehr als vegan bezeichnen.

Gibt es Alternativen zu Casein?

Selbstverständlich. Bei der Herstellung der GLYDE-Kondome im Fertigungsbetrieb in Malaysia wird stattdessen beispielsweise ein bestimmter Distelextrakt verwendet; dieser ist rein pflanzlich und erfüllt die selben Aufgaben. Natürlich sind solche Neuentwicklungen aufwändiger als die Herstellung von Kondomen nach bewährten Standardverfahren, was sich auch im Preis widerspiegelt, aber dafür können Sie hundertprozentig sicher sein, dass unsere Kondome nicht nur frei von tierischen Bestandteilen sind, sondern dass auch in der Produktion keine tierischen Hilfsstoffe eingesetzt werden.

Was ist daran fair?

Der Naturkautschuk für die Kondome wird in einer nachhaltig bewirtschafteten Latexplantage in Malaysia geerntet. Die Plantage besteht bereits seit über 100 Jahren. Bäume, die nicht mehr produktiv sind, werden dort durch neue Bäume ersetzt – aus Stecklingen gezogen, die von diesen älteren Bäumen genommen werden. So wird kein Regenwald für neue Plantagen abgeholzt.

Glyde arbeitet mit umweltbewussten Fairtrade-Partnern zusammen, die sich für faire Arbeitsbedingungen und Bezahlung der Arbeiter einsetzen.

 

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