wir „fair“ändern unsere Öffnungszeiten und haben ab dem 02.05. 2018 täglich von 10-19 Uhr geöffnet, als besonderen Service jetzt auch an jedem Samstag.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns auf Sie!
Zum Weltladentag am 12. Mai starten die Weltläden in ganz Deutschland eine Unterschriftenaktion an die Mitglieder des Deutschen Bundestags. Mit der Aktion wollen das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband darauf aufmerksam machen, dass sich Deutschland u.a. im Rahmen der Nachhaltigen Entwicklungsziele dazu verpflichtet hat, sozial- und umweltverträgliche Produktionsweisen weltweit zu fördern.
Der Weltladentag ist der politische Aktionstag von Weltläden und findet immer am zweiten Samstag im Mai statt. Zeitgleich feiern die Fair-Handels-Akteure weltweit den Internationalen Tag des Fairen Handels/ World Fair Trade Day. Dieses Jahr findet der Weltladentag am 12. Mai und bereits zum 23. Mal statt.
Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen!
Getrieben vom Streben nach grenzenlosem Wachstum geht es in der Wirtschaft häufig unfair zu. Bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte werden häufig Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört. Auch deutsche Unternehmen sind immer wieder an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt oder profitieren davon. Aus unserer Sicht hat die deutsche Politik in den letzten Jahren viele Möglichkeiten verpasst, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte zu stoppen und verbindliche menschenrechtliche Vorgaben für Unternehmen zu beschließen.
Daher knüpfen wir an unsere Forderung nach einer gesetzlichen menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht für Unternehmen aus den letzten Jahren an.
Vom 15. bis 17. Mai 2018 soll die Militär-und Waffentechnikmesse „International Forum for the Military Training, Education and Simulation Sectors“ (ITEC) zum ersten Mal in der Landesmesse Stuttgart stattfinden. An der ITEC 2014 in Köln nahmen rund 110 Rüstungsunternehmen teil – darunter Rheinmetall und ThyssenKrupp. Die Proteste zur ITEC 2014 führten dazu, dass die Koelnmesse der ITEC für 2018 eine Absage erteilt hat.
Wir finden: Software, die das Töten im Krieg simuliert, darf in Stuttgart weder angeboten noch verkauft werden. Mit unserer Aktion können Sie den öffentlichen Druck verstärken.
Machen Sie mit! Nutzen Sie den Musterbrief und fordern Sie von Bürgermeister Föll und dem Aufsichtsrat der Landesmesse Stuttgart:
Folgen Sie dem Beispiel Köln.
Kündigen Sie den Vertrag mit dem Veranstalter der ITEC!
Fair Trade Kaffee aus Burundi – Filmpremiere im Globalen Klassenzimmer im Welthaus Stuttgart
DWP berichtet auf der Homepage über die gelungene Veranstaltung im Globalen Klassenzimmer:
Im Bild: Joyce M. Muvunyi von der SEZ, Ernest Ndumuraro, Geschäftsführer COCOCA/Burundi und Thomas Hoyer, Vorstand dwp eG Fairhandelsgenossenschaft.
Das „Globale Klassenzimmer“ war voll besetzt, ein Grußwort kam von Staatssekretärin Theresa Schopper.
Ernest Ndumuraro, Geschäftsführer des burundischen Kaffeekooperativen-Verbandes COCOCA nannte Zahlen: Inzwischen sind 17 der 39 Mitgliedskooperativen Fair Trade zertifiziert, zwei davon befinden sich in einem Pilotprojekt mit dwp zur Umstellung auf den ökologischen Landbau.
Die Kaffeebauern sind sehr dankbar für die Zusammenarbeit mit dwp und die Umsetzung des Partnerschaftskaffees sind, aber Ernest hofft, dass in Baden-Württemberg die Nachfrage nach hochwertigem, Fair Trade zertifizierten Kaffee aus Burundi wächst. Doch: „Es gibt noch viele Kleinbauernfamilien, die gerne von fairen Preisen für ihren Kaffee profitieren würden. Daher hoffen unserer Mitglieder auf steigende Absatzzahlen.“, so Ernest.
Der Film soll Bewusstsein für die Situation der Kaffeebauernfamilien schaffen und aufzeigen, wie positiv der Faire Handel mit Café du Burundi auf das Land und seine Menschen wirken kann. Ernest Ndumuraro motivierte alle Anwesenden und zeigte, dass alle sich über ihren Einkauf und Genuss auf einfache Art für die Menschen in Burundi engagieren können.
Das Video zeigt die Lebensfreude der Menschen, die rund um COCOCA vom Fairen Handel mit Kaffee aus Burundi profitieren.“