Liebe Kund_innen,
Im Bio-Net sind 27 Anbauer zusammengeschlossen, die teilweise seit 1990 Bio-Landwirtschaft betreiben. Ein im Preis enthaltener Aufschlag fließt in die Finanzierung einer Lernwerkstatt für behinderte Kinder und Jugendliche.

Liebe Kund_innen,

„So müßten alle Märchen wieder erzählt werden, wenn sie noch einmal ihre wundersame Wirkung auf unser Gemüt und das der staunenden Kinder entfalten sollen. Eine feine und behutsame Inszenierung, die kleine und große Zuschauer durch die tiefe Kraft der Bilder in ihren Bann zieht.“
Gedanken von H.E. Hirscher (zu Hänsel & Gretel)

Sabine Müller-Malls wirkungsvolle Bühne, ihre ausdrucksstarken Puppen und ihr faszinierendes Spiel lassen das Märchen auf eine ganz besondere Art wirken. Nach und nach entstehen Eindrücke von Geborgenheit – beschützt sein – ein wildes Tier kennen lernen – eine zerstörende Kraft beschneiden – seine Schätze wieder bekommen. Seinen Weg finden.
Die Kinder verstehen das poetische, witzige und spannende Spiel auf ihre Weise, die Erwachsenen sind verzaubert.
| Termine: | 9. und 16. Dezember 2016 |
| Uhrzeit: | 17 Uhr |
| Ort: | Weltladen Gablenberg |
| Eintritt: | Erwachsene 8 € und Kinder 6 € |
| Spieldauer: | 40 Minuten |
Geeignet für Kinder ab 4 Jahren. Vorbestellung im Weltladen Gablenberg erbeten.
Ort: Welthaus Stuttgart, globales Klassenzimmer. Charlottenplatz 17, -Eingang A- , 70173 Stuttgart
Referenten:
– Camilo Cuchimaque aus Kolombien
– Ruth Cayapa und Bladimir Dahua,
– Vetreter der Kooperative Kallari in der Amazonasregion von Ecuador.
Von der Bohne bis zur Packung: Nur selten liegt im Fairen Handel die Verarbeitung zur Schokolade tatsächlich in den Händen der Produzent*innen. An diesem Abend stellen sich zwei Projekte vor, die neue Wege im Fairen Handel beschreiten: Die Kooperative Kallari stellt im ecuadorianischen Amazonasgebiet biologische Schokolade selbst her. Die ‚Tienda Astu de Comercio Justo‘ ist ein Beispiel für einen Fairen Handel zwischen Stadt und Land innerhalb Kolumbiens. Wie die fairen Alternativen vor Ort umgesetzt werden, veranschaulichen die Gäste aus Kolumbien und Ecuador anhand ihrer eigenen Erfahrungen.


Was in Deutschland nur als peripheres Problem wahrgenommen wird – die Macht des organisierten
Verbrechens – hat für die Menschen auf Sizilien bittere Konsequenzen für den Alltag. Aber es gibt erfolgreichen
Widerstand und Alternativen. Eine davon ist Libera Terra, ein Verbund von Sozialkooperativen, die auf
ehemaligem Mafialand hochwertige Lebensmittel anbauen. Eine weitere Initiative ist „Addiopizzo“, ein
Zusammenschluß gegen die Schutzgeldzahlung (Pizzo) und für bewußten Konsum bei mafiafreien Produzenten.
Sie beweisen, dass ein Leben und Arbeiten in Würde und Legalität jenseits der Mafia möglich ist.
Martin Klupsch vom Fair-Handelszentrum Rheinland stellt die Initiativen und ihre Produkte vor. Im Anschluß
an die Präsentation findet eine Verkostung von Wein und Feinkost statt und es besteht die Möglichkeit, die
Produkte zu erwerben.
Der Eintritt ist frei.
Am 13.11.2017 um 19 Uhr im Globalen Klassenzimmer im Welthaus am Charlottenplatz 17

Fistula Hospital Addis Abeba
In einem Vorort der Hauptstadt Äthiopiens werden Frauen behandelt, die bei der Geburt schwerste innere Verletzungen erlitten haben. Nur eine Operation ermöglicht es ihnen, wieder ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Jedes Jahr erleiden etwa 100.000 Frauen in Entwicklungsländern solche Verletzungen. Ohne Hilfe wären die Frauen für den Rest ihres Lebens stigmatisiert.
Geburtsverletzungen machen junge Frauen zu Ausgestoßenen
90 % aller Frauen in Äthiopien gebären ohne jegliche medizinische Hilfe und sind bei Komplikationen völlig auf sich allein gestellt. Nach tagelangen Wehen stirbt der Fetus im Mutterleib und durch den Druck des Kopfes kommt es zu schwersten Verletzungen im Beckenberiech, sogenannten Blasen-Scheiden-Fisteln, einer Verbindung zwischen Blase und Vagina. Die betroffenen Frauen leiden für den Rest ihres Lebens an schwerster Inkontinenz. Urin und Exkremente tröpfeln ständig und unkontrolliert aus der Scheide. Sie werden vom Ehemann verlassen und aus der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen. Armut und Depression folgen der Isolation, ohne Hoffnung auf Abhilfe.
Der Weltladen an der Planie unterstützt die wichtige Arbeit des Vereins durch den Verkauf der Handarbeiten (gestrickte Baumwollschals, Papierketten, Bastkörbe etc.), die von den Patientinnen während ihres Klinikaufenthaltes angefertigt wurden.